Kino & Radio

7 Tage bei der Plattform der Hypothekengeschädigten (PAH)

Film und Diskussion

Die Plattform der Hypothekengeschädigten (PAH) gründete sich 2009 in Barcelona um Widerstand gegen Zwangsräumungen zu organisieren. Mit dem Ausbruch der Immobilienkrise hatte eine Welle von Zwangsräumungen durch Spanien zu rollen begonnen. Zuvor waren Menschen jahrzehntelang von Politik und Banken zum Erwerb von Wohneigentum auf Hypothekenbasis gedrängt worden.

Mit der Krise schnellten nicht nur die Hypothekenraten in die Höhe, ihre Folgen führten auch dazu, dass viele ihre monatlichen Raten nicht mehr zahlen können. Das Ergebnis sind bis heute hunderttausende Zwangsräumungen im gesamten Land.

Mittlerweile gibt es die PAH in 200 Städten in Spanien. Die PAH verhindert Zwangsräumungen, eignet sich leerstehende Gebäude an, organisiert nachbarschaftliche Solidarität, entwickelt Aktionen und Kampagnen und beteiligt sich an den spanischen Krisenprotesten.

Nach dem Film gibt es Zeit für Diskussion. Der Fokus könnte darauf liegen, ob der Film als Inspiration für die eigene lokale Arbeit dienen könnte und was DIE LINKE daraus lernen kann.

Soziale Barrieren linker Sub- und Popkultur

Radiolounge

Oder ist linke Sub- und Popkultur nur (noch?) was für die Kinder von Ärzten? Wer kann sich die Getränke und den Eintritt in linken Clubs und Zentren noch leisten? Wer kann sich eine Tour leisten, wenn die Gage noch nicht mal die Fahrtkosten deckt? Müssen Projekte mit einem linken Anspruch, billig sein? Wie teuer ist es Obst& Wasser kostenlos zur Verfügung zu stellen? Oder werden gerade Äpfel mit Birnen verglichen?

feministische (Pop)Kultur

Radiopodcast

Gewalt und Militanz

Radiolounge

"Ich erwarte hier und heute von den Linken eine klare und unmissverständliche Distanzierung dieser Gewalt und jeder Verharmlosung ohne jede Hintertür", so der Innenminister de Maiziere in der Bundestagsdebatte zu Blockupy. Volker Külow verlautbart über die Presse an Juliane Nagel: "Ich wünsche mir von ihr als Landtagsabgeordnete mehr taktisches Gespür bei Demonstrationsanmeldungen und eine klare Distanzierung von krimineller Gewaltanwendung."

Was soll der Scheisz?!

Prekäre Lebens- und Arbeitsverhältnisse zum Thema machen!

Radiolounge

Mit der im April gestarteten und auf mehrere Jahre angelegten Kampagne "Das muss drin sein. Leben ohne Zumutungen!“ will DIE LINKE prekäre Lebens- und Arbeitsverhältnisse thematisieren und für deren Überwindung streiten. Neben der Vorstellung und Diskussion der Kampagnenthemen und -Forderungen, soll die Generation Praktikum - als Synonym - für die prekären Verhältnisse in den Blick genommen werden, um nach der neuen Freiheit zur Selbstausbeutung, der prekären Selbstorganisierung, den Prekären- als neues revolutionäres Subjekt und Perspektiven für eine Überwindung der Lohnarbeit zu fragen.

Oder wollen wir zurück zur Zeit der 40-Jahre Betriebsangehörigkeit?

Sexarbeit - eine feministische Standortbestimmung

Radiolounge

Pro- oder contra Sexarbeit? Welche Gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Standpunkte gibt es? Welche Forderungen stellen Feminist_innen und Sexarbeiter_innen und lässt sich ein feministischer Anspruch mit einem Sexarbeit bejahendem vereinbaren?

Sexismus und Mackertum in linker Szene

Radiopodcast

Der Bruch mit dem Stalinismus als System

Radiolounge

Michael Schumann formulierte auf dem Sonderpartei der SED 1989, in einem Grundsatzreferat den Anspruch für eine Partei die nicht mehr Staatspartei ist und nicht mehr sein will: „Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System“. Auch in dem aktuellen Parteiprogramm steht dieser Anspruch, obwohl Oskar Lafontaine versuchte das zu verhindern. Wieso hat der Bruch mit dem Stalinismus als System eine solche Brisanz und wieso steckt mehr dahinter als eine Kritik an den stalinistischen Schauprozessen?

Queerfilmfest Rostock zeigt schöne Filme

Film mit Diskussion

Das Queer Film Fest ist ein ist unkommerziell und unabhängig Film Fest, das durch ehrenamtliche Mitarbeit organisiert wird, und einmal Jährlich in Rostock stattfindet.

Mit dem QFF wollen wir einen Raum für die Liebhaber_innen queerer Filme schaffen und die Kulturlandschaft in Rostock bereichern. Gleichzeitig wollen wir mit dem QueerFilmFest ein Zeichen dagegen setzen, dass Menschen immer noch aufgrund ihrer Geschlechtsidentität, sexuellen Orientierung und Beziehungsformen diskriminiert werden.

Im Oktober 2014 fand das sechste QFF in Rostock im Peter Weiss Haus statt, darüber hinaus ging das QFF auf Tour. Queere Filme wurden in Greifswald, auf dem CSD Rostock, in Neubrandenburg, auf der Fusion und beim Alternativen Jugendcamp an der Müritz gezeigt.