Workshops

Malen + Diskussion + Illusion + Atmosphäre = Malusphäre

vor BlueBar / Fr, Sa & So / 12:00 - 13:00 & 21:00 - 22:00

Diesmal mit Thema: Die utopische Schule

Wie sollte Bildung sein? Wie sieht eine utopische Schule aus? Kann die Malusphäre als Freiraum auch gleichzeitig ein Lernraum sein? Braucht es dafür Struktur und wenn ja, welche? Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir in den Workshopphasen täglich von 12-13 und 21-22 Uhr auf den Grund gehen.

Dabei ist es egal, ob du malen kannst, Lust auf Diskussionen hast, die Form des Raums verändern oder nachts die Lichtshow genießen willst - Du bist herzlich eingeladen, auch außerhalb der Workshopzeiten vorbeizuschauen und dir den Raum anzueignen.

mit Marie Löffler und Raffael Jesche

Fr, 21:00 - 22:00, Raum(um)gestaltung

Sa, 12:00 - 13:00, Malusion: Bildung statt Schule?

Sa, 21:00 - 22:00, Malusion: Die utopische Schule

So, 12:00 - 13:00, Malusion: (Vom) Leben Lernen

So, 21:00 - 22:00, Malusion: Lebenskunsträume

Pfingstcampradio (überhaupt nicht geeignet für Kinder)

Hackerspace / Sa, 07.06. / 11:00 - 13:00

Emanzipatorisches, selbstverwaltetes, engagiertes, politisches, experimentelles und experimentierendes Radio: Freies Radio!? Radio? Das ist doch nur Verlautbarung: eine_r spricht, die anderen hören zu!? Die Schere zwischen Hörer_in und Sendungsmachenden: kann man die schliessen? Was ist, was will Freies Radio? Auf jeden Fall zum mitmachen auffordern! Technische & mediale Grundlagen für Interessierte gibts im Radio-Workshop! Übrigens: Muss man nicht in der Großstadt wohnen, um Radio zu machen ;)

Referent_innen: Jule, Jens & le grex (Linksdrehendes Radio, Leipzig)

Ein Seminarangebot der LAG Bürger_innenrechte & Demokratie.

Judenfeindschaft - vorgestern, gestern und heute

Theorie-Zelt / Sa, 07.06. / 11:00 – 13:00

Die Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden ist ein gesellschaftliches Phänomen, das nicht erst mit der Zeit des Nationalsozialismus begann und nach 1945 keineswegs endete. Der Workshop "Judenfeindschaft - vorgestern, gestern und heute" verdeutlicht, dass Judenfeindschaft bis weit in die Menschheitsgeschichte zurückreicht und im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Formen angenommen hat - angefangen beim christlichen Antijudaismus des Mittelalters über den Rasseantisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zum sekundären Antisemitismus der Gegenwart. Der Workshop bietet einen Streifzug durch die Geschichte, an dessen Ende ein Überblick über die verschiedenen Formen der Judenfeindschaft steht, um ihren - auch heute noch nicht zu unterschätzenden - Auswüchsen mit dem nötigen Hintergrundwissen gezielt entgegentreten zu können.

Referent_in: Jan (Bon Courage e.V., Borna)

PR-Arbeit: So erreichen wir die Medien

Praxis-Zelt / Sa, 07.06. / 11:00 - 13:00

Eine spannende Veranstaltung geplant, doch die Medien interessieren sich nicht dafür? Vielleicht lag es einfach an der falschen Betreffzeile eurer E-Mail. Im Seminar mit anschließendem Praxisteil lernt ihr, wie ihr die Journalisten (fast) immer für euer Anliegen gewinnen könnt.

Referent_in: Robert Meyer (Neues Deutschland)

Das europäische Asylsystem

Heute das Dorf - Morgen die ganze Welt-Zelt / Sa, 07.06. / 11:00 - 13:00

Mit den tragischen Ereignissen vom Herbst letzten Jahres vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa, geriet die Debatte um Flüchtlingsbewegungen und Asyl in der Europäischen Union erneut  in den Fokus der öffentlichen Debatte. Dominiert wurde diese von Betroffenheitsbekundungen auf der einen und verbaler Scharfmache auf der anderen Seite. Der Diskurs zeugt von der hohen Emotionalität, aber auch Unverständnis und Unwissen.
Was ist nun davon geblieben? Wie geht es weiter? Welche Rolle spielt die EU? Und welche die Mitgliedsstaaten, insbesondere Deutschland?
Diesen und anderen Fragen soll sich der Workshop „Das Europäische Asylsystem“ annehmen.
Mittels Textarbeit, gemeinsamer Diskussion und Reflexion wollen wir uns der Thematik nähern und Begriffe wie „Dublin III“, „FRONTEX“, „EUROSUR“ und „Schengen-Raum“ mit Inhalt füllen.

Referent_in: Konrad

Ein Seminarangebot des Roten Baum e.V. Leipzig.

„Es ist unbestritten, dass Homosexuelle zu individualistischen, egoistischen und subjektivistischen Weltanschauungen neigen.“

Plenumszelt / Sa, 07.06. / 11:00 - 12:30

Auch im letzten Jahrzehnt der DDR ist Homosexualität für den sozialistischen Staat noch Sicherheitsrisiko, Störung, Infektionsquelle für Geschlechtskrankheiten und Angriff auf vermeintlich sozialistische Moralvorstellungen. Gleichzeitig findet sich innerhalb der staatstragenden Institutionen zunehmend auch eine völlig andere Perspektive, ein Perspektive zu einem besseren – das hieß damals: zu einem kommunistischeren Sozialismus: Die Akzeptanz des anderen wird hier zu einem Gradmesser gesellschaftlicher Entwicklung. Wir fragen nach der Integration von unten im real existierenden Sozialismus und der gesellschaftlich-staatlichen Reaktion darauf – eine Veranstaltung zur Geschichte der schwul-lesbischen Bewegung in der DDR in den 80er Jahren.

Referent_in: Falk Springer (Berlin)

Verhältnis von Antiziganismus und Antisemitismus

Mix 3 / Sa, 07.06. / 11:00 - 13:00

Ritualisierte Beschuldigungen richteten und richten sich in frappierend ähnlicher Weise gegen Juden wie gegen Sinti und Roma – oder vielmehr gegen Diejenigen, die man dafür hielt oder hält. Antisemitismus und Antiziganismus, wie der daran angelehnte Begriff heißt, kämen auch ohne Juden oder Roma aus, sie brauchen nur die antisemitische bzw. die antiziganistische Projektion, deren Grundlagen tief in der europäischen Kulturgeschichte verankert sind. Man „weiß“, wie „Juden“ und wie „Zigeuner“ sind. Beide Phänomene sollen im Workshop in ihrer Funktion für die nationalstaatlich organisierte kapitalistische Gesellschaft analysiert und miteinander in Verbindung gesetzt werden. Dies wird nicht ohne einen Blick in einschlägige Literatur geschehen können, der jedoch genug Raum für Diskussionen lassen soll.

Referent_in: Sebastian

Ein Seminarangebot des Roten Baum e.V. Leipzig.

Barrierefreiheit aktiv gestalten aber wie?

Zirkuszelt / Sa, 07.06. / 11:00 - 13:00 & 14:30 - 16:00

In unserem Workshop erfahren die Teilnehmer_Innen wie Sie Ihre Informationen und Veranstaltungen ohne Kommunikations- und Informationshindernisse gestalten können. Dabei vermitteln wir unter drei Gesichtspunkten

  • Barrierefreie Information,
  • Kommunikation
  • und Veranstaltungsdurchführung

die wichtigsten Eckpunkte zur Erstellung von

  • Infomaterial wie Flyer, Einladungen, PDF-Dokumenten und Internetseiten;
  • Anwendungsmöglichkeiten für eine barrierefreie Kommunikation in Leichter- Gebärden- und geschlechtergerechten Sprache sowie für Mehrsprachigkeit
  • und Richtlinien und Hinweise zur baulichen Zugänglichkeit von Veranstaltungsorten und deren Umgebung.

Referent_innen: Rose Jokic (Referentin Barrierefreiheit) & Sotiria Midelia (Antidiskriminierungstrainerin) vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen

Seminar: Krieg & Frieden (Diplomacy)

Treffen an der Hollywood-Schaukel / Sa, 07.06. / 14:00

Risiko ist voll für'n Arsch. Das Spiel ist viel zu schnell vorbei, der Glücksfaktor ist viel zu groß und das Bündnispotenzial gering. Deshalb gibt es etwas viel, viel cooleres: Diplomacy! Das Szenario: Europa zur Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Sieben Großmächte stehen sich gegenüber. Es sind Österreich-Ungarn, Russland, das osmanische Reich, das Deutsche Reich, Großbritannien, Italien und Frankreich. Alle Länder haben unterschiedliche Ausgangsszenarien und sind unterschiedlich "stark". Aber das wichtigste ist: niemand gewinnt alleine. Bündnisse, Diplomatie (und auch mal ein kluger Verrat) sind das A&O von Diplomacy.

Wir haben das Brettspiel da (eventuell sogar zwei). Jedes Spiel benötigt 7 Spieler_innen, das heißt wir brauchen 7 oder 14 Leute. Wer welches Land ist, wird gelost und es gibt eine Einführung in die Regeln. Aber Achtung: das Spiel ist rundenbasiert und dauert mindestens 10 Stunden. Aber keine Angst: man ist nur die kürzeste Zeit im Konferenzraum mit Spielfeld, den Rest der Zeit sucht man Mitspieler_innen um Bündnisse zu starten oder diese zu verarschen.

Spielleiter_in: Winston Chur-Til

Erste Hilfe für Hunde

Kino / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00

Wenn sich der eigene oder ein anderer Hund beim Spielen verletzt, eine Schnittwunde oder etwas gefährliches gefressen hat, ist mensch erst einmal überfordert und weiß vor lauter Aufregung nicht, was zu tun ist. Bei dem „Erste Hilfe für Hunde“- Seminar stelle ich euch wichtige Handgriffe und Informationen vor, wie ihr im Notfall helfen könnt. Einige Themen sind z.B. was zu tun ist bei Schock, Hitzschlag, Magendrehung, Insektenstichen, Reanimation ect. Praktisch üben könnt ihr an der Plüschhund-Meute wie ihr z.B eine Maulschlinge anlegt, Pfotenverbände macht oder wo die Herzdruckmassage erfolgen sollte. Ich freue mich auf euch.

Referent_in: Denise (Hundetrainerin)

Kannst du das ma' eben Löten, Danke! (geeignet für Kinder)

Hackerspace / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00

Laufender Workshop für Leute, die sich am Elektronik-Löten probieren wollen.

Wird Begleitet und gern auch angeleitet, ihr könnt eigene Sachen mitbringen (Kopfhörerkabel?) die ihr löten wollt oder euch an einem unserer kleinen Bausätze bedienen.

Referent_innen: Stali & Sören

Kadereinsatz in Zeiten des Fachkräftemangels

- Störende Elemente erkennen, sinnvoll beschäftigen und erfolgreich führen.

Plenumszelt / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00

Wer kennt sie nicht, die verschiedenen soziologischen, bzw. -pathischen und gruppensoziologischen Rollen und Archetypen, die unsere Organisationen bevölkern? Die Trittbrettfahrerin, der Führer, die Hormongesteuerte, der Clown, die Mitmacher, der ewige Kassenwart, der Folklorestalinist, oder der Vollpfosten. Bisweilen alles recht störend, aber was will man in Zeiten knapper Human Ressources machen – man muß nehmen, was man kriegt (Stichwort: Demographischer Wandel)? Ziel des Workshops ist es, die gängigen Typen zu beschreiben und unschädliche Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren. Außerdem verweisen wir auf den Aufbaukurs im nächsten Jahr „Mobbing – Gelebte Gruppensolidarität“ und das diesjährige Angebot des Genossen Lauer „Rückstandslose Entsorgung von Dissidenten und Renegaten“.

Referent_innen: Genossen Sauermann und Nitsch (DIE PARTEI OV Treptow-Köpenick)

'Straßenkreuzungen' jenseits von 'Identitätspolitik'

- Was bedeutet Intersektionalität?

Theorie-Zelt / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00

Worüber reden wir, wenn wir über Diskriminierung sprechen und vor allem wie sprechen wir darüber? Kann man Diskriminierungserfahrungen kategorial mit einander vergleichen oder sind sie individuell verschieden?
In diesem Workshop sollen die Teilnehmenden sich nicht nur theoretisch mit diesen Fragen auseinander setzen sondern auch selbst bei sich erfragen wie sie sich in dieser Gesellschaft wahrnehmen im Vergleich zu anderen Individuen. Es soll versucht werden gewisse Privilegien kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren.

Dazu wird es einen Kurzüberblick geben. Anschließend soll anhand von Textarbeit aber auch der eigenen Reflektion versucht werden sich dem Thema anzunähern.

Referent_in: Tessa Guld

Ein Seminarangebot der Landesarbeitsgemeinschaft Queer.

Lockpicking

Grillplatz / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

Wikipedia sagt: Unter Lockpicking (vom englischen lock ,Schloss‘ + to pick ,picken, stochern‘) oder Nachschließen, umgangssprachlich: Picking, versteht man die Aufsperrtechnik zum Öffnen von Schlössern, ohne einen dafür passenden Schlüssel zu besitzen und ohne das Schloss zu beschädigen. Lockpicking wird sowohl als legaler Sport als auch von Kriminellen, Schlüsseldiensten, Geheimdiensten und der Polizei betrieben

Referent_in: Benni

Ich bin gewählt, was nun?

Heute das Dorf - Morgen die ganze Welt-Zelt / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00

Hast du dich schon immer mal gefragt, was die da im Stadtrat oder Kreistag eigentlich machen und warum sie nie das entscheiden, was sie sollen bzw. wo du denkst das es logisch wäre. Oder bist du gerade gewählt worden, willst dein „Kaff“ verändern und brauchst jetzt nur noch zu wissen wie. Dann bist du in diesem Seminar richtig. Anhand von Beispielen, Wunschzetteln und klugen Fragen werden wir aus dir eine(n) „Kommunalpolitiker(in)“ machen, wie er/sie zwar nicht im Buche steht, aber den Pappnasen im Gemeinde-, Stadt- oder Kreistag das fürchten lehrt.

Referent_in: Mirko Schultze (Stadt- und Kreisrat Görlitz)

Eine Seminarempfehlung des Kommunalpolitische Forums Sachsen e.V.

Sexuelle Übergriffe im Nachtleben

kultur.drogen.politik-Zelt / Sa, 07.06. /14:30 - 16:00

Auf Parties wird getanzt, sich berauscht, geflirtet und der Alltag ausgeschaltet. Im Idealfall geschieht dies in einem für alle Teilnehmer*innen sicheren Umfeld. Aber was wenn nicht? Und was bedeutet sicher?

Der Workshop '(Sexuelle) Übergriffe im Nachtleben' will eine offene diskussion und lautes Nachdenken zur Sensibilisierung für, Prävention von, erster Hilfe und Verantwortung bei sexuellen Übergriffen ermöglichen. Außerdem werden einige Konzepte vorgestellt, wie bereits auf die Problematik reagiert wird.

Referent_in: Tatjana

Die Linke und der Schwangerschaftsabbruch

BlueBar / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00

Auf zwei Landesjugendplena wurde heftig über das Thema Schwangerschaftsabbruch gestritten. Die Forderung den betreffenden Paragraphen 218 ersatzlos zu streichen, fand sowohl 2008 als auch 2013 keine Mehrheit. 
Heutzutage gilt die Forderung nach einer Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs als weltfremd, überspitze Forderung und als herbeigeredetes Problem. Es scheint heute undenkbar, dass die Forderung nach der ersatzlosen Streichung des §218, bis in die jüngere Vergangenheit hinein, linker Konsens war. 
In diesem Seminar werden Stationen einer gesellschaftlichen Diskussion und Entwicklungen bzw. Spannungen linker Positionierungen aufgezeigt. Keine Angst, neben dem Überblick wird es auch viel Zeit für Diskussionen geben.

Referent_in: Fabina

Ein Seminarangebot der Landesarbeitsgemeinschaft Queer.

Kritik und Aktualität der Menschenrechte

Mix 3 / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

Die Menschenrechte versprechen Freiheit für alle Individuen, Gleichheit und Gerechtigkeit sowie ein menschliches Zusammenleben in Frieden. Politisch verankert wurden sie in den Gründungspapieren der modernen Staaten (USA und Frankreich) Nach der deutschen Barbarei wurden sie international institutionalisiert, indem Gremien geschaffen wurden, die für die Einhaltung der Menschenrechte kämpfen. Kriegsverbrecher werden wegen so gegenannter „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vor dem „Internationalen Strafgerichtshof“ in Den Haag angeklagt und auch verurteilt.

Alles toll also? Dennoch sind Menschen immer noch unfrei, die Güter ungerecht verteilt, wir von einem friedlichen Zusammenleben weit entfernt. Müssen also die Menschenrechte nur noch wirklich durchgesetzt werden, wofür zahlreiche NGOs und auch Staaten selbst kämpfen? Oder gibt es gar keine Instanz, die für die Einzelnen die Menschenrechte verlässlich verteidigt?

Freiheit und Gleichheit der Menschen sind Abstraktionen, die nur gewaltvoll hergestellt werden können. Sind alle Menschen gleich, dann stellt sich die Frage, auf wessen Kosten sich diese Gleichheit durchsetzt, wer ungleich ist, damit alle anderen gleich sein können. So richtet sie sich notwendig gegen das als Besonders gedachte, die Juden und ihren Staat. Das zeigt sich ganz praktisch: Bisher wurden zwar durch das 'Palästinensische Zentrum für Menschenrechte' 2009 sechs israelische Militärs wegen Verbrechen gegen die so genannte Menschlichkeit angeklagt. Es ging um eine Militäraktion gegen einen Hamas-Kommandanten. Allerdings sind im Namen des Völkerrechts noch keine Mitglieder von Hamas, Taliban oder den iranischen Revolutionsgarden angeklagt worden.

Referent_innen: Anna-Sophie Schönfelder, Micha Böhme und Martin Dornis

Ein Seminarangebot des Roten Baum e.V. Leipzig.

Theaterworkshop

Praxis-Zelt / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

„Wenn die Welt ein großes Haus ist, sind die Etagen die Kontinente und die Länder auf einem Kontinent sind die Wohnungen einer Etage; wie komme ich mit meinem Nachbarn ins Gespräch? …“ so die Einführung in das Stück „EINTRITTSKARTEN BITTE! – vom Mut an die Tür zu klopfen“, welches Episoden aus dem Leben dies – und jenseits der Grenze darstellt. Es geht um Vertändnis, Respekt, Diskriminierung, Intolleranz, ..., alles was das Zusammenleben verschiedener Kulturen mit sich bringt. Dies möchten wir mit den Teilnehmer_innen ausprobieren und verschiene kleine Szenen erarbeiten, die am Ende eine kleine Collage erzeugen.

Referent_innen: Anne Leubner (freie Performance- und Aktionskünstlerin) und Jan Roscher (Theaterpädagoge, projekTTeater - Zittau e.V.)

Siebdruck-Workshop

Veranda / Sa, 07.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

Kein Bock mehr auf vorgefertigte Klamotten, mit den ewig gleichen langweiligen Motiven? Du hast bessere Ideen und meinst die haben es verdient auf Stoff verewigt zu werden? Kein Problem, auf dem Pfingstcamp bieten wir dir die Gelegenheit dazu. Komm einfach zu unserem Siebdruckworkshop, lass dir das Siebdruckverfahren mal genauer erklären, quetsch eine von deinen verrückten Ideen aus dem Kopf, bring sie zu Papier und dann auf Stoff und zeig dem Mob was fürn schräger Vogel du bist. Bis denne

P.S.: Bring am besten T-Shirt, Stoffbeutel, oder was auch immer mit was du meinst verunstalten zu müssen.

Referent_in: Kay Nadolny (Soziale Bildung e.V., Rostock)

Einführung in die Bahnhofsgastronomie

mit eisenbahntechnischem Hintergrund - Repetitorium

Treffen an der Hollywood-Schaukel / Sa, 07.06. / 16:00 - 18:00

Tschechien - das Land des Bieres und der Eisenbahn. In den vergangenen Jahrtausenden hat sich eine nahezu perfekte Symbiose zwischen beiden unverzichtbaren Bestandteilen des hiesigen Alltagslebens gebildet, welche bis heute bewahrt werden konnte. Kaum ein Bahnhof im Land ohne Getränkeversorgung, zahlreiche Kneipen mit Gleisanschluss. Und wir haben Glück: der Bahnhof Doksy gewährt uns Einblick in diese Art Mikrokosmos! Stammkneipenflair mit einschlägigem Publikum, Freisitz direkt am Gleis sowie sanitäre Anlagen, welche mit den Einrichtungen des Busbahnhofes in Chiang Mai locker mithalten können.

Ganz nebenbei ermöglicht die gleisnahe Lage einen oder sogar mehrere authentische Kontakte zur Schienenfahrzeugtechnik im Allgemeinen sowie zu den regionalen Besonderheiten derselben im Speziellen. Stichwort Betriebsdienst! Also dann: Fahrt frei und na zdraví!

Referent_in: Kay

Kamingespräch „Ich hab mich im Bundestag verlaufen“

Plenumszelt / Sa, 07.06. / 16:30 - 18:00

Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer Politikerin zu sein, man kann ja (fast) alles überall nachlesen. Und trotzdem kann man sich verlaufen, weil es noch keine Flur-, Haus- und Straßenapp im Bundestag gibt. Wie das erste halbe Jahr einer Neuen im Bundestag verlief und was nicht bei Wikipedia nachzulesen ist, kann man beim Kamingespräch erfahren.

mit Susanna Karawanskij

Pinkstinks

BlueBar / Sa, 07.06. / 16:30 - 18:00

Mädchen und Junge sein kann man auf viele Weisen! Für vielfältige Werbebilder von Jungen und Mädchen und gegen eine stereotypische und veraltete Darstellung von Geschlechtern in der Werbung! Die beiden Referent*innen Ruth Bayerl und Patrick Grünhag von der Initiative Pinkstinks werden euch in ihrem Seminar zeigen, wieso die pinkifizierte und vermeintlich perfekte Werbewelt ein großes Problem darstellt und wie wir diese alle gemeinsam bunter und besser machen können!

UND noch einmal UKRAINE

Heute das Dorf, Morgen die ganze Welt-Zelt / Sa, 07.06. / 16:30 - 18:00

Der Ukraine-Konflikt wühlt Emotionen auf und führt unter anderem zu überraschenden Sympathien für die Putin Regierung bzw. den Anti-Maidan. Verschwörunstheoretiker, Sowjetnostalgiker, Russlandversteher und homophobe Antidemokraten treten ebenso auf den Plan wie auf der anderen Seite Russenhasser, EU-Nationalisten und NATO-Expansionisten...

Um gegen solche Positionen argumentieren zu können, sind Wissenstools erforderlich.

Der Vortrag stellt einige historische und aktuelle Voraussetzungen des Konfliktes in und um die Ukraine dar. Danach könnte beispielsweise über Ansätze künftiger "Europa+Postsowjetia"-Strategien DER LINKEN diskutiert werden.

Referent_in:  Boris Krumnow (RLS Sachsen, Netzwerk AGRU)

Mein Leben gehört mir – Sterbehilfe für alle?

Plenumszelt / So, 08.06. / 11:00 - 13:00

Immer wieder hört man christlich motivierte Unkenrufe nach einem würdevollen Sterben entgegen der Forderung nach einem ärztlich assistierten Suizid. Den sich dahinter verbergenden fundamentalen Vorstellungen der Würde des Menschen und der Heiligkeit des Lebens steht die Forderung nach Selbstbestimmung gegenüber, zu der auch die Entscheidung über das eigene Lebensende gehört. Anhand einer filmischen Auseinandersetzung soll Einblick in die Leiden schwerkranker Menschen und den Wunsch zu sterben gegeben werden. Im Anschluss soll gemeinsam erarbeitet werden, welche Formen des assistierten Suizids möglich sind, wie sich Sterbehilfe zur Euthanasie verhält und welche Argumente dafür oder dagegen sprechen. Abschließend wollen wir gemeinsam diskutieren, ob und wie das Thema Sterbehilfe auf politischer Ebene thematisiert werden kann.

Referent_in: Clemens Heyder

Umgang mit psychischen und physischen (Drogen)Notfällen

kultur.drogen.politik-Zelt / So, 08.06. / 11:00 - 13:00

Beim Konsum von legalen oder illegalisierten Drogen kann es unter Umständen zu unangenehmen Begleiterscheinungen bis hin zu Notfällen kommen. Was können Ursachen dafür sein? Gibt es je nach Substanz unterschiedliche Notfallrisiken? Welche vorbeugenden Maßnahmen lassen sich ergreifen? Wie kann/sollte man sich in einer Notfallsituation verhalten? Antworten auf diese Fragen gibts im Workshop, praktische Übungen dafür eher nicht.

Referent_innen: Christian und Mieze (Voluntscouts der DRUG SCOUTS Leipzig

Einführung Marx

Theorie-Zelt / So, 08.06. / 11:00 - 13:00

Im Seminar wird die Entwicklungsgeschichte der marxistischen Theorie im Anschluss an Marx nachvollzogen. Dabei soll erörtert werden, wie der kritisch-revolutionäre Ansatz von Marx zur Legitimation autoritärer Herrschaftssysteme hat verkommen können. Nicht ist einem angeblich verfälschten Marx ein echter, „noch“ kritischer, angeblich authentischer entgegenzusetzen. Dann könnte man sich beruhigen, denn die Stalinisten und andere Parteimarxisten hätten Marx nur missverstanden. Stattdessen ist die Geschichte der Erstarrung marxistischer Kritik bis hin zu Stalin und Mao innerhalb der Geschichte der kapitalistischen Gesellschaft darzustellen. Das marxistische Denken, v.a. dessen zentrales Diktum: „Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein“, muss sich selbst angewendet, die marxsche Ideologiekritik somit gegen den Marxismus (und auch schon gegen Marx) gerichtet, damit somit selbst als Ideologie betrachtet werden, als eine Denkweise, die die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht kritisch destruiert, sondern sie vielmehr unbewußt reproduziert und fortschreibt.

Referent_innen: Anna-Sophie Schönfelder, Micha Böhme und Martin Dornis

...kajne angst fór der cechišn šprache unt šrift

Mix 3/ So, 08.06. / 11:00 - 13:00

Zwischen Deutschland und Tschechien gibt es nicht nur eine historische Brücke. Auch in der Sprache lassen sich viele Gemeinsamkeiten feststellen, die manchmal erst beim zweiten Hinschauen deutlich werden. Der kleine sprachliche Ausflug wird zeigen, dass man auch als Anfänger_in schon eine ganze Menge verstehen kann, wird anfängliche Sprachbarrieren abbauen und soll motivieren, tschechisch anzuwenden.

PR-Workshop

Praxis-Zelt / So, 08.06. / 11:00 - 13:00

Jede BO/Struktur/Verband/Zusammenschluss/etc. hofft, dass ihre Meinung Wiederhall findet. Insbesondere wenn er/sie/es zu einem Thema eine Presseerklärung heraushaut. Hier sollen die häufigsten Fehler, die wir alle schon in Presseerklärungen begangen haben, Erwähnung finden, um einen Leitfaden für zukünftige PEs zu geben. In ulkigster Form referiert der Referent über alltägliche Fehler. Dargestellt wir der Schabernack anhand einer seinesgleich gesuchten fiktiven Powerpoint-Präsentation, die vom Deutschen Wetterdienst stammte und veranschaulicht, welch Wetterchen uns Morgen trübte.

Referent_in: Timo

Vertreibung aus dem Paradies – Freiraum war gestern?!

Zirkuszelt / So, 08.06. / 11:00 - 13:00

Nachhaltig investieren, Vermögen sicher in Immobilien anlegen, Wohnungsbaugesellschaft an Investmentfond verkauft, Miete ist Spekulationsprodukt an der Börse, usw.

Ein alternatives Haus wurde von der Polizei geräumt, Soziokulturelles Projekt steht nach der Kündigung vor dem Aus oder durch die Mietsteigerung nach der Sanierung ist ein Verbleib der bisherigen Nutzer_innen in den Räumen unwahrscheinlich... Wie oft lesen und hören wir Meldungen wie diese? Und es werden mehr, die die uns lieb sind, werden unerschwinglich. Raum ist inzwischen eine Ressource geworden, die nicht mehr im Übermaß zur Verfügung steht, ob er als Abschreibungsimmobilie ungenutzt vor sich hindämmert und verfällt oder für eine breite Masse unerschwinglich geworden ist. Nach der Sinn-Krise findet der Verfassungsschutz eine neue Aufgabe beim Kampf um Freiräume, aber wo bleiben wir und unsere Interessen? Gerade in Großstädten wie z.B. Dresden gibt es fast keine Orte im Innerstädtischen Bereich mehr an denen alternatives Leben möglich ist oder soziokulturelle Initiativen einen Platz finden.

In dieser Runde wollen wir gemeinsam herrausfinden, was wir tun können. Wie suchen und finden wir Räume für alternatives Wohnen, kulturelle Projekte etc. Worauf müssen wir achten, damit wir unsere Räume erhalten, welche Möglichkeiten haben wir um unsere Freiräume nachhaltig zu sichern. Was sind die ersten Zeichen, woran können, wir Frühzeitig erkennen, dass Freiraum in Gefahr ist?

Referent_innen: Kunst- & Kulturprojekt GLEIS 1 Dresden

Europa - was läuft da eigentlich?

Plenumszelt / So, 08.06. / 14:30 - 16:00

Was ist Europa? Wie baut sich Europa auf und wer bestimmt eigentlich was? Welche Rolle spielt das Parlament und warum treffen "die da Oben" eigentlich so abstruse Entscheidungen? Der Workshop soll dazu dienen einige der Fragen Ansatzweise zu beantworten und eure Rolle in diesem ganzen Geschehen auszuzeigen. Denn Ihr könnt mehr, als nur alle 5 Jahre ein paar Kreuze zu setzen.

Referent_innen: Marie Wendland, Björn Reichel & Frank Puskarev

Mit liebevoller Empfehlung durch DIE LINKE. im Europaparlament.

Kritik der bürgerlichen Ökonomie

Theorie-Zelt / So, 08.06. / 14:30 - 16:00

Mit dem Zusammenbruch des Realsozialismus verschwanden auch marxistische Ansätze aus den Wirtschaftswissenschaften. Eine richtige politische Ökonomie hat heute in den Unis nichts mehr verloren. Doch gerade in der Krise taten sich bürgerliche Wirtschaftswissenschaftler*innen schwer damit, zu erklären wie diese zu Stande gekommen ist. Man behalf sich mit Kontruktionen, die aber höchstens an der Oberfläche kratzen. Im Workshop wollen wir uns einigen ausgesuchten Problemen widmen, die Grundlagen der neoklassischen Mikroökonomie sind und somit die Ursachen dazu liefern, dass bürgerliche Wirtschaftswissenschaften den Kapitalismus als vom Wert vergesellschaftete Gesellschaft nicht greifen können. Daneben werden wir versuchen dagegen Grundlagen einer wertkritischen politischen Ökonomie zu erarbeiten.

Referent_in: Manuel (studiert an der Uni Erlangen-Nürnberg Sozialökonomik und ist Teil der kommunistischen Gruppe Pension Abgrund, einer Gruppe die in Tradition der neuen Marx Lektüre und der Kritischen Theorie versucht eine materialistische Gesellschaftkritik zu formulieren)

Ein Seminarangebot des Roten Baum e.V. Leipzig.

Spiele: Barrieren erleben

Zirkuszelt / So, 08.06. / 14:30 - 16:00

Hier wollen wir mal die so genannten Defizite spüren – an uns selbst. Kognitive, körperlich-motorische und Sinnesbeeinträchtigungen wollen wir über Spiele simulieren. Behinderung aus Sicht derer, die durch die Normen der Gesellschaft benachteiligt werden. Lasst euch überraschen!

Referent_innen: Cori und Werner

Funkworkshop

Hackerspace / So, 08.06. / 14:30 - 16:00

Hier kann man sich über Hintergründe und Möglichkeiten des mobilen und stationären Funkens informieren. Von Technikgrundlagen, Anwendungen, Historie, über Betriebstechnik und wo welche Arten im Alltag bekannt und unbekannt stattfinden bis zu Aussichten auf kommende Nutzungen etc. ist alles drin, gerne auch Wunschthemen.

Praxis ist natürlich inbegriffen, hier könnt ihr euch auf (fast) allen Bändern versuchen. Sehr gern wollen wir euch auch zeigen, was ihr mit Funk selber anfangen könnt.

Referent_innen: Stali & Sören

Digital DJ'ing – the basics

Disco / So, 08.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

Mittlerweile ist es nicht mehr sehr schwer, Musik aufzulegen: Laptop, Controller oder Audio-Interface und die richtige Software und schon kann mensch seine liebsten Musiktitel zusammenmischen.

Aber wie funktioniert das?
Und was verändern die Regler am Mischpult und wie klappt denn nun ein Übergang?
Diesen Fragen wollen wir mit euch auf den Grund gehen und euch näher bringen, was es mit Begriffen wie „loop“, „deck“ oder „gain“ auf sich hat, welche Regler und Tasten ihr an wirklich jedem Mixxer oder Controller wiederfindet, wie ihr damit Töne verändern und schließlich mögliche Übergänge erstellen könnt.

Gezeigt wird dies mittels der Software Traktor Scratch Pro 2 und Midi-Controllern wie dem Traktor S4 und dem Reloop Digital Jockey 3, an denen  ihr euch schließlich auch selbst ausprobieren könnt, denn auch und vor allem beim DJ'ing gilt: die Übung macht den Meister.

Referent_innen: Niko & Alex

Nähworkshop

Veranda / So, 08.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

Ihr habt Bock eure eigenen Sachen zu kreieren? Dann seid ihr in diesem Workshop richtig. Bei uns können Beutel, Gürteltaschen, Taschen, Portemonnaies, Shirts und eure eigenen Ideen mit Stoff verwirklicht werden. Wir haben jede Menge Ideen und Materialien im Petto, kommt gern vorbei, aber meldet euch vorher im Info-Café an, da die Teilnehmer_innenzahl begrenzt ist.

Referent_innen: Riccardo & Ina

Stencilworkshop

Veranda / So, 08.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

Kreativität und eine ruhige Hand – mehr braucht ihr nicht, um eine Schablone zu schneiden. Hier habt ihr die Möglichkeit, Schablonen für Streetart oder Textildruck zu basteln und, sofern ihr wollt, mit dieser ein Kleidungsstück zu bedrucken. Bitte bringt dazu T-Shirts, Hosen oder was auch immer ihr bedrucken wollt, mit.

Referent_innen: Anna & Max

Hegemoniale Männlichkeit in der Rockmusik

kultur.drogen.politik-Zelt / So, 08.06. / 14:30 - 16:00

Es passiert immer noch viel zu oft, auch in linken Räumen. Da steht eins im Publikum und denkt sich: Meh, schon wieder nur Tüpen auf der Bühne. Eine mögliche Erklärung für die geringe Präsenz weiblich gelesener Akteur*innen in der Rockmusik kann das Konzept der Hegemonialen Männlichkeit liefern. Der Workshop wird eine Mischung aus Input, Musik- und Videobeispielen aus der gesamten Rockgeschichte und einer hoffentlich spannenden Diskussion über empowernde Perspektiven.

Referent_in: Pavel (studiert Musikwissenschaft in Leipzig und schreibt momentan an einer Bachelorarbeit zu weiblicher und männlicher Präsenz in der semiprofessionellen Rockmusik)

Klettern

Treffpunkt am Grillplatz / So, 08.06. / 14:30 - 19:00

Der nördlich von Doksy liegende Höhenzug wird Kummergebirge genannt (Kummerske Pohori) und bietet einige Felsen. Unter sachkundiger Leitung könnt Ihr diesen Spuren folgen und das Vergnügen von Klettertechniken in luftiger Höhe erfahren. Zur Probe der Sicherungsmittel und Planung der Bergfahrt kommt zum Treff vor dem OrgBüro am Sonnabend oder Sonntag um 15:00. Bei den Vorberatungen vereinbaren wir die genauen Kletterzeiten.

Referent_innen: Kletterteam

Brave Mädchen, Coole Jungs …

BlueBar / So, 08.06. / 16:30 - 18:00

Nicht erst seit der Debatte um den baden-württembergischen Bildungsplan gibt es angestrengte Überlegungen darüber, wie frei Kinder in der Wahl ihres Genders (soziales Geschlecht) sein sollten.

Schon seit einigen Jahren tauchen in unregelmäßigen Abständen tiefsinnige Artikel und findige Reportagen auf, die unter anderem erklären, dass Jungs „feminisiert“ werden und Mädchen im Sport benachteiligt sind.

Der Workshop versucht zu erörtern, in wie weit bestimmte Vorstellungen von Rollenbildern in der Schulzeit vermittelt werden und wie eventuellen Diskriminierungen den Raum entzogen werden kann.

Referent_innen: RosaLinde Leipzig e.V.

Antiziganismus

Theorie-Zelt / So, 08.06. / 16:30 – 18:00

Die Diskriminierung und Verfolgung von Sinti und Roma hat in Europa eine lange Tradition und ist gleichzeitig hochaktuell, sei es in der Abschiebepraxis der Bundesrepublik, in der Mediendebatte um vermeintliche "Armutseinwanderung" oder um die immer gleichen Stereotype z.B. von Mobilität, Musikalität und Kriminalität.

Die Initiative "Geschichte vermitteln" beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit dem Thema Antiziganismus und hat dazu einen Tagesworkshop erarbeitet. Dieser Workshop behandelt rassistische und diskriminierende Zuschreibungen ebenso wie die Geschichte von Verfolgung, Ausgrenzung und Vernichtung von Sinti und Roma in Deutschland.
Während der erste Teil des auf dem Camp angebotenen Workshops die historischen und kulturell übermittelten "Zigeunerbilder" dekonstruiert, gibt es im zweiten Teil die Möglichkeit, sich intensiver mit einem von mehreren zur Auswahl stehenden Aspekten von Antiziganismus zu beschäftigen.

Der Workshop richtet sich an interessierte Menschen, die sich mit Antiziganismus im Alltag auseinandersetzen wollen und möchte mit den Teilnehmer_innen Interventionsmöglichkeiten diskutieren.

Referent_innen: Zwei Mitglieder der Initiative "Geschichte vermitteln"

Ein Seminarangebot des Roten Baum e.V. Leipzig.

SELBSTBEHAUPTUNGSSEMINAR - SPORTELN FÜR ALLE

Praxis-Zelt / So, 08.06. / 14:30 - 16:00 & 16:30 - 18:00

Das Selbstbehauptungsseminar setzt sich aus verschiedenen Techniken aus unterschiedlichen Kampfsportarten zusammen. Der Fokus liegt nicht darin, nach dem Training die Technik perfekt zu beherrschen, sondern seine_ihre Kraft und Fähigkeit sich zu wehren kennen zu lernen, die Angst vor typischen Konfrontationssituationen gemeinsam anzugehen, auch seine_ihre Grenzen einschätzen zu lernen und vielleicht mal mehr zu geben, als mensch es bisher von sich vermutet hat.

Wir supporten und geben auch explizit Seminare nur für frauen-, mädchen-, trans*

Referent_in: Valli

Afrika? Da hungern doch die Kinder!

Heute das Dorf-Morgen die ganze Welt-Zelt / So, 08.06. / 16:30 - 18:00

Afrika spielt, abseits von Spendensammlungen durch NGOs, kaum eine Rolle in der medialen Wahrnehmung. In diesem Workshop möchte ich mit Euch versuchen, das vorherrschende Afrikabild zu reflektieren und in diesem Kontext Aspekte eines anderen Afrikabildes aufzeigen.

Referent_in: Max

APO in Partei und Parlament?!

Plenumszelt / So, 08.06. / 16:30 - 18:00

In gefühlt jeder Parteitagsrede wird mit Emphase auf die Zusammenarbeit mit "den sozialen Bewegungen" verwiesen. Doch wer sind diese "Bewegungen", wie gestaltet sich eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ohne zu vereinnahmen oder vereinnahmt zu werden?

Seit vielen Jahren arbeite ich in meiner Arbeit als LINKE-Politikerin eng und gut mit Initiativen, Gruppen und Bündnisses zusammen. Ich würde sogar behaupten, dass das Wirken in Partei und Parlament ohne diese vielfältigen Kooperationen keinen Sinn macht.

Der Workshop soll ein Erfahrungsaustausch sein, denn Patentrezepte für eine coole Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Gruppen gibt es nicht. Vielmehr ist ein Verständnis von Parteipolitik von Nöten, in dem die Partei nicht der Nabel aller Dinge ist.

Referent_in: Juliane Nagel (linXXnet Leipzig)

Ein Seminarangebot des Roten Baum e.V. Leipzig.

Kommunale Drogenpolitik - Geht da überhaupt was?

kultur.drogen.politik-Zelt / So, 08.06. / 16:30 - 18:00

Was wird wo und wie geregelt? Haben Kommunen überhaupt Spielräume? Wer ist betroffen und wer wird tatsächlich gehört? Was können wir drogenpolitisch auf kommunaler Ebene wuppen, ohne nur irgendwelche Polizeiposten einzurichten oder Ordnungsämter scharf zu schalten? Wo gibt es Ansatzpunkte in der Stadt oder auf dem Dorf? Kein Plan wo´s hinführt, fertige Lösungen gibt es nicht. Aber bestimmt tolles Wetter!”

Referent_in: René Jalaß (Sozialpädagoge, Drogenpolitischer Sprecher des Landesverbands Sachsen DIE LINKE)

Eine Seminarempfehlung des Kommunalpolitische Forums Sachsen e.V.

Demo-Saniworkshop

Sani-Bungalow / So, 08.06. / 16:30 - 18:00

Straßenkampf, Straßenkampf // Steine fliegen durch die Luft...

...doch was wenn sie deine Genoss_innen treffen? Und was tun bei Pfefferspray? Diesen und andere typischen Gesundheitsbeeinträchtigungen auf Demos begegnen lernen.

Referent_innen: Sanis

Was tun bei Polizeikontrollen?

Zirkuszelt / So, 07.06. / 16:30 - 18:00

Die Polizei, dein_e Freund_in und Helfer_in und Kontrolleur_in, und Therapeut_in, und Erzieher_in....? Was darf und kann die Polizei wann und wie? Gibt es für die Bürger_in das ideale Verhaltensmuster? Spannende Fragen aus der Praxis für die Praxis.

Referent_in: Frank Tempel (Drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag)

Ein Seminarangebot der LAG Bürger_innenrechte & Demokratie.