weitere Seminare im Land der lachenden Rehe

Es erwartet euch vieles...hier eine Auswahl von 1,2,3 bis Zombies

Hier folgen alle bisher feststehenden Seminare:

Eins, zwei oder drei – Partei ist schon vorbei?

Eins, zwei oder drei – Partei ist schon vorbei?

 „Links finde ich gut, Linksjugend ist cool, aber Partei ist doof“

Warum ist das so. Lasst uns quizzen und herausfinden warum das so ist und gemeinsam spinnen wie alles sein müsste damit Partei sexy ist. Und überhaupt – wo wohnt eigentlich der Genosse „man“? So viele Fragen und so wenig Antwortkarten...

 

Mit: Antje Feiks, Susanna Karawanskij

Termin: Samstag, 15:00 – 17:00

Ort: Speisesaal

 

Alternativen zum bolschewistischen Kommunismus - Zum 90. Jahrestag des Kronstädter Matrosenaufstands

Zum 90. Jahrestag des Kronstädter Matrosenaufstands bietet das bundesweite Netzwerk „AG Russland“ einen Workshop an, der über „Nebengleise“ der kommunistischen Bewegung während der Revolutionsphase in Russland (1917-1921) informiert. Berichtet wird über die Geschichte des Kronstädter Aufstandes und der Anarchistischen Bewegung in der Ostukraine (so genannte Machno-Bewegung). Anschließend gibt es eine Diskussion über Unmöglichkeiten und Möglichkeiten eines nichttotalitären emanzipatorischen Kommunismus. Die Veranstaltung dient auch der Vorbereitung der Kronstadt-Tage in Petersburg, der Sommer Bildungsakademie des internationalen Vostok-Netzwerkes in Apatity (Russland) und der „Platforma 11“-Werkstattwoche im September 2011 in Leipzig, Halle und Markkleeberg.

Referent_in: Alexis Kunze, Boris Krumnow

Termin: Samstag, 15:00 – 17:00

Ort: Zirkuszelt

Empire St. Pauli - Von Perlenketten und Platzverweisen

"Die Leute raus- Mieten hoch- bumm- ganz normal Kapitalismus oder wie man sagt" - so beschreibt ein Interviewter im Film diese Entwicklung. Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut- eine der letzten Lücken in der "Perlenkette" an der Elbe geschlossen. Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren. Immer mehr Gut- und Best verdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen St.Pauli. Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen lebten und die Kneipen für 1,50 € ein Bier trinken konnten? Was passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren? Im Film kommen viele St.PaulianerInnen zu Wort und bilden jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab. Ähnlichkeiten mit anderen Städten? Schaut selbst!

Referent_in: Arbeitskreis Gentrification

Termin: Samstag, 17:30 – 19:30

Ort: Blue Bar

...kajne angst fór der echišn šprache &nt šrift

Zwischen Deutschland und Tschechien gibt es nicht nur eine historische Brücke. Auch in der Sprache lassen sich viele Gemeinsamkeiten feststellen, die manchmal erst beim zweiten Hinschauen deutlich werden. Der kleine sprachliche Ausflug wird zeigen, dass man auch als Anfänger_in schon eine ganze Menge verstehen kann, Er wird anfängliche Sprachbarrieren abbauen und soll motivieren, tschechisch anzuwenden.

Referent_in: Christin Löchner

Termin: Sonntag, 10:30 – 12:30

Ort: Veranda

 

Mit Hartz IV glücklich leben?

Ich könnte als Diplom-Kaufmann ein fettes Bankkonto haben, ne schicke Karre fahren, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, mir Kneipenbesuche und Ausfahrten leisten? Jetzt bekomme ich seit mehreren Jahren (mit kurzen Unterbrechungen) Hartz-IV. Muß ich auf all das verzichten? Nö! Es gibt für (fast) alles ne Lösung! Und dass will ich natürlich nicht für mich behalten!

Referent_in: Spolle

Termin: Sonntag, 10:30 – 12:30

Ort: Plenumszelt

Vorstellung linksjugend [’solid] Sachsen

Wir sind jung, Arbeiter_innen, Antifaschist_innen, Schüler_innen, Sozialist_innen, Demokrat_innen, Praktikant_innen, Sanitäter_innen, libertäre, demokratische Sozialist_innen, Umweltschützer_innen, Parteimitglieder, Autofahrer_innen, Sportler_innen, Arbeitslose, Lesben, Schwule, Student_innen, Staatskritiker_innen, Künstler_innen, Migrant_innen, Freund_innen, Schwestern, zu Hausebleiber_innen, Aktivist_innen, Hyperaktive, Karrierist_innen, Zirkuskünstler_innen, Gin Tonic-Trinker_innen, Büroangestellte, Globalisierungskritiker_innen, Politiker_innen, Menschenrechtler_innen, Metrosexuelle, ALG-2-Bezieher_innen, Warmduscher_innen, Kommunist_innen, Demonstrant_innen, Autor_innen, Leseratten, Musiker_innen, Musik- Hörer_innen, Egoshooter-Spieler_innen, Lethargische, Surfer_innen, auch virtuell. Wir sind unterschiedlich. Und trotzdem oder gerade deshalb bilden wir gemeinsamen diesen linken Jugendverband.

Und was heißt das jetzt?

Mit: Fabian Blunck, Rico Knorr

Termin: Samstag, 17:30 – 19:30

Ort: Plenumszelt

Was tun wenn die Zombieapokalypse kommt?

Zombies sind die neuen King Kongs unserer Zeit: mutierte Menschen, die auf der Suche nach Frischfleisch und Blut die verödeten Städte durchsuchen. Zombies sind gefährlich, wird man erwischt und gebissen mutiert man augenblicklich in ebensolcheN oder wenn man Glück hat bleiben von einem nur die Knochen ürbig. Das Seminar soll folgende Fragen klären: Was ist ein Zombie? Was für Arten von Zombies gibt es? Hilft ein einfaches Taschenmesser und Bindfaden gegen die Horden? Und zum Schluss, weil das Beste ja dann immer kommt: nen guten Splatter zum Gruseln und kognitiven Anwenden der erlerneten Verteidigungsmassnahmen.

Referent_in: Jana Hoffmann, Max Schneider

Termin: Sonntag, 17:30 – 19:30

Ort: Mix 2

Digitale Demokratie - zieht die Politik ins Internet um?

Angesichts schwindender Akzeptanz der Entscheidungsfindung in der repräsentativen Demokratie hoffen viele, dass sich die Beteiligungslücke durch digitale Partizipationsverfahren schließen ließe. Tatsächlich ist es historisch das erste Mal, dass mit dem Internet die starre Sender-/Empfängerstruktur der klassischen Informations- und Unterhaltungsmedien aufgebrochen wurde. Das Netz ist inzwischen ein Massenmedium für Kommunikation und Lebensorganisation. Die Möglichkeit der Verschiebung von vertikalen Diskursen zu horizontalen Dialogen (Flusser) muss für den demokratischen Alltag nutzbar gemacht werden.

Im Semiar sollen einführend einige Positionen aus der Medientheorie vorgestellt werden. Anschließend wird die Diskussion darüber zu führen sein, welche Vorschläge zur Demokratisierung von Politik daraus abzuleiten sind. Auch vorhandene Vorschläge der sächsischen Linken werden eingebracht, sowie hoffentlich einige völlig neue erdiskutiert. Ein Ansatz besteht hier in der Einführung der digitalen Unterschrift bei der Volksgesetzgebung.

Referent_in: Julia Bonk

Termin: Samstag, 17:30 – 19:30

Ort: Mix 1

"ExtreMISTische Klausel" - zur Ablehnung von Bespitzelung und Generalverdacht

Seit Monaten gibt es Diskussionen um die so genannte Extremismusklausel, die starke Einschnitte in die Arbeit von Anti-Rechts-Initiativen bringt. Ausgelöst hatte diese AKuBiZ e.V. als der Sächsische Demokratiepreis abgelehnt wurde. Dies war am 09. November 2010. Welche Gründe hatte der Verein und was hat er bewirkt? Wie sieht es nun aus? Was hat sich geändert und welche Chancen haben wir gegen die Klausel?

Referent_in: AKuBiZ e.V.

Termin: Sonntag, 15:00 – 17:00

Ort: Mix 1

"Rote Bergsteiger" - zum besonderen Widerstand in der Sächsischen Schweiz

Ein fast vergessenes Thema wird seit einigen Jahren in die Öffentlichkeit zurück geholt. Durch das 2008 erschienene Buch "Rote Bergsteiger" konnten Protagonist_innen des Widerstandes und Orte ihrer Tätigkeit neu erschlossen werden. Einmal im Jahr findet dazu auch eine 2-Tages-Wanderung statt. Doch gab es die "Roten Bergsteiger" überhaupt? Wo finden sich Stätten des Wirkens? Und was kann Heute unser Auftrag sein?

Referent_in: AKuBiZ e.V.

Termin:  Sonntag, 10:30 – 12:30

Ort: Mix 1

Die EU und ihre Sicherheitspolitik oder Wie „Europa“ seine Grenzen schützt

Wenn mensch die Frage stellt, gegen wen Europa eigentlich seine Grenzen schützen muss, ist so was zu hören wie: Kampf gegen organisierte Kriminalität, gegen den internationalen Terrorismus, Waffenschmuggel, Menschenhandel usw. usf.. Betrachtet mensch die ergriffenen und geplanten Maßnahmen, drängt sich freilich die Vermutung auf, es ginge vorrangig um den Schutz  gegen illegale Migration.

Diese Abwehr von Migration wollen wir in drei Schwerpunkten betrachten:

EU-Außengrenze

Wo verläuft sie - z.B. durchs Mittelmeer oder durch die Sahara? Was sind sichere Drittstaaten - Syrien, Libyen...? Welche menschenrechtlichen Probleme bringt es mit sich, wenn die EU mit solchen Staaten Rückführungsabkommen abschließt? Welche Folgen hat das für die Drittstaaten und vor allem für die Flüchtlinge?

Die Datensammelwut

MIt SIS und VIS baut die EU Informationssysteme auf, in denen alle Daten über  Einreisende aus Drittstaaten (TouristInnnen inklusive) gesammelt, zusammengeführt und ausgewertet werden. Es wird zu zeigen sein, was passiert, wenn die Daten erst einmal da und verfügbar sind und welche menschen- wie grundrechtlichen Einschränkungen das auch für die EU-BürgerInnen mit sich bringt.

FRONTEX

ist die Agentur zur Sicherung der EU-Außengrenzen. Wir werden uns darüber unterhalten, wie und warum sie entstanden ist, was sie tatsächlich tut und ob und wie sich auch in ihrem Agieren nicht nur menschen- und bürgerrechtliche Probleme konzentrieren. Die Agentur arbeitet zudem weitgehend unkontrollierbar durch demokratisch legitimierte Gremien, wie etwa das EU-Parlament. Darüber hinaus laufen hier Aufgaben und Aktionen von Polizei, Geheimdiensten und Armee völlig ungeschieden durcheinander.

Referent_in: Holger Weidauer

Termin: Sonntag, 17:30 – 19:30

Ort: Zirkuszelt

 

Inklusion - Was ist das denn?

Wie viele Menschen mit Behinderung hast du in deinem Freundeskreis? Wie barrierfrei sind eure Treffpunkte bei Jugendveranstaltungen? Wie kann ein blinder Mensch euer Material wahrnehmen? Nur drei von zahlreichen Fragestellungen, auf die das Konzept der Inklusion Antworten sucht. Wir wollen im Seminar zusammen heraus finden, was Inklusion eigentlich meint und was es bedeuten würde, eine inklusive Gesellschaft anzustreben. Und wir wollen ein Bewusstsein für die eigenen Hürden im Kopf schaffen, die Inklusion selbst im eigenen Umfeld noch behindern. Versuchen wir herauszufinden, wie inklusiv wir selbst denken!

Referent_in: Silvio Lang

Termin: Sonntag, 17:30 – 19:30

Ort: Plenumszelt

Selbstbehauptungsseminar - Sporteln für alle

Das Selbstbehauptungsseminar setzt sich aus verschiedenen Techniken aus unterschiedlichen Kampfsportarten zusammen. Der Fokus liegt nicht darin, nach dem Training die Technik perfekt zu beherrschen, sondern seine_ihre Kraft und Fähigkeit sich zu wehren kennen zu lernen, die Angst vor typischen Konfrontationssituationen gemeinsam anzugehen, auch seine_ihre Grenzen einschätzen zu lernen und vielleicht mal mehr zu geben, als mensch es bisher von sich vermutet hat.

Beim Sport steht der Körper extrem im Vordergrund, daher ist es auch ein Bereich, in dem u.a. Sexismus und Geschlechterrollennormen immer wieder zutage treten und gestärkt werden. Es fängt bei der Jungen/Mädchen-Trennung im Schulsport an und hört bei der öffentlichen Wahrnehmung, welche Sportart zu welchem Geschlecht am besten passt, auf. Daher ist auch ein theoretischer Teil im Seminar enthaltet, der sich dem Thema "Sexismen im Sport" hauptsächlich widmet und ein Raum für Erfahrungsaustausch bieten soll.

Wir supporten und geben auch explizit Seminare nur für frauen-,mädchen-,trans*
Max. 20 Teilnehmer_innen pro Block, 2 x 2h Praxis, 1x 2h Theorie-Input: Workshop zu Sexismen im Sport- "my body is a weapon".

Referent_in: Vally und Cora

Ort: Partyzelt

Für frauen/mädchen/*trans only

Teil 1                                    Samstag, 10:30 – 12:30

Teil 2                                    Samstag, 17:30 – 19:30 

My body is a weapon               Sonntag, 15:00 – 17:00

Zensus 2011

Die geplante Volkszählung 1983 und der breite Protest gegen sie, brachte damals ein neues Grundrecht auf: Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Selbst bei der dann verschobenen Zählung 1987 war der Widerstand noch deutlich, sprechen bis zu 1100 Bürgerinitiativen doch eine deutliche Sprache. 2011 heißt das ganze nun Zensus und ist registergestützt und hat, so scheint's ihren Schrecken verloren. Alles in Ordnung also? Und wie läuft's und lief es eigentlich genau? Ein kleiner Blick auf den Zensus 2011.

Termin: Sonntag

Ort: Disko

Armut für alle! - Eine kleine Einführung zum Kapitalismus

Obwohl wir im reichsten Land Europas leben merken viele Menschen oft nichts davon. Viele, gerade auch junge Menschen, müssen mit kleinen Einkommen überleben. Die Gesellschaft schafft unermesslichen Reichtum und nur wenige haben etwas davon. Wir werden uns mit den Themen Reichtum und Armut und den Ursachen dieser Verhältnisse auseinandersetzen und diskutieren was wie verändert werden kann.

Die Veranstaltung richtet sich an Leute, die sich einführend aus ihrem

Alltag heraus mit dem Thema Kapitalismus beschäftigen wollen.

Referent_in: Kay Nadolny

Termin: Samstag, 15:00 – 17:00

Ort: Mix 1

Aktionen zum Klima- und Energiecamp 2011 in der Lausitz

CO2-Endlager verhindern, Klimagerechtigkeit und Energiesouvernänität erkämpfen!

Vom 07. bis 14. August 2011 wird in der brandenburgischen Lausitz, genauer gesagt in Jänschwalde, ein internationales Klima- und Energiecamp stattfinden. In der Nähe von Jänschwalde betreibt der schwedische Staatskonzern Vattenfall eine Versuchsanlage, um CO2 zunächst zu verflüssigen und dann unter die Erde zu pressen (sog. CCS-Verfahren). Ein sehr aufwendiges und nicht ausreichend erforschtes Verfahren, was viele Risiken (Grundwasserverunreinigungen, plötzlicher Austritt an die Oberfläche, etc.) mit sich bringt. Gegen diese Pläne, einige Kohlekraftwerke scheinbar CO2-frei umzubauen um damit weiter massenhaft und für Jahrzehnte auf diese veraltete Technologie zu setzen, richtet sich das diesjährige Klimacamp. Wir fordern nicht nur den Ausstieg aus der Kernkraft, sondern auch zügige Ausstiegsszenarien aus der Kohlekraft (gerade jetzt wo Atom- durch Kohlekraft ersetzt werden soll). Energieeffizienzsteigerungen und -einsparungen sowie der massive Ausbau von regenerativen Energiequellen sind der Schlüssel für eine lebenswerte Welt.

Zu den Plänen von Vattenfall, die Forderungen des Klima- und Energiecamps und des internationalen Klima!Bewegungsnetzwerks informiert euch der LAK-Ökologie der linksjugend ['solid] Sachsen und will gemeinsam mit euch darüber diskutieren. Außerdem soll die Beteiligung der linksjguend ['solid] auf dem Klimacamp besprochen werden, zum Beispiel mit einem Chill-Out und Info-Zelt.

Referent_innen: LAK Ökologie

Termin: Sonntag, 15:00 – 17:00

Ort: Mix 2

Erlebniswelt Rechts & Moderne Nazis

 

Der Journalist Toralf Staud beschreibt in seinem Buch „Moderne Nazis“ die Strukturen, Inhalte und Angebote der heutigen Neonaziszene. Der Titel eines Buchkapitels lautet „Bunt statt Braun“ – wobei sich das bunt keineswegs auf alternative Konzepte gegen Nazis und deren menschenverachtendes Denken richtet, sondern viel mehr auf die Heterogenität der modernen Nazis selber.

Die Zeiten der eindeutig zu erkennenden Nazis sind vorbei. Klischees nachdem Nazis Bomberjacken tragen, mit dem Baseballschläger Jagd auf Migrant_innen und Linke machen, dabei schlechten Rechtsrock hören und am liebsten sich danach hemmungslos betrinken gehen, taugen kaum zu einer notwendigen Auseinandersetzung mit den modernen Nazis.

Angebot und Strategien der Neonazis zielen auf ein junges Publikum und wollen an deren jugendliche Bedürfnisse anknüpfen. Nazis sind daher vor allem dort aktiv, wo sich junge Menschen aufhalten, im Internet, in den Jugendclubs, in Vereinen und Schulen und bieten dazu eine regelrechte Erlebniswelt. Während Musik inzwischen in nahezu allen Facetten angeboten wird und weit über das Genre des Rechtsrock hinausreicht, gibt es auch eine umfangreiche Freizeitgestaltung. Neonazis organisieren Sonnenwendfeiern, Sportfeste und Wanderfahrten, bringen sich politisch ein und sind in der Kommunalpolitik aktiv. Sie treten dabei entweder sportlich, modisch und modern auf, oder geben sich bürgerlich und interessiert an den Problemen der Menschen.

Im Workshop wollen wir uns zusammen erarbeiten wie moderne Nazis auftreten, wo sie uns begegnen und mit welchen Inhalten sie versuchen, Menschen zu erreichen. Ausgehend von den Überlegungen zur Basis eines neonazistischen Weltbildes, gilt es deren Strategien offen zu legen und erkennbar zu machen. Das zweite Ziel dieses Workshops ist das gemeinsame Erarbeiten sinnvoller und wirkmächtiger Ideen und Schritte zur Bekämpfung der modernen Nazis. Dabei wollen wir uns an den Facetten der Erlebniswelt Rechts orientieren und überlegen, welche Gegenaktivitäten und Strategien hierbei in Frage kommen. 

Referent_in: NDC Leipzig

Termin: Sonntag, 17:30 – 19:30

Ort: Mix 1

 

Gestaltungsmöglichkeiten nicht diskriminierender Öffentlichkeitsarbeit

In dem Workshop wird es neben einer kurzen Einführung „Was ist eigentlich Diskriminierung“ vor allem um die Möglichkeiten nicht-diskriminierender Öffentlichkeitsarbeit gehen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Barrierefreiheit. 

Ziel des Workshops ist es, einen kleinen Leitfaden für die Planung und Durchführung von barrierefreien Veranstaltungen zu vermitteln.

Referent_innen: Miriam Amin (Antidiskriminierungsbüro Sachsen)

Termin: Sonntag, 15:00 – 17:00

Ort: Plenumszelt