FAQs - Frequently Asked Questions

Was mache ich, wenn ich Fragen oder Bemerkungen habe?

Viele Hinweise und Erklärungen wurden in den FAQs oder den einzelnen Beschreibungstexten zusammengetragen. Bitte lies dir dieses erst durch und wenn du keine passende Antwort findest, schreibe eine Mail an pfingstcamp[at]linksjugend-sachsen.de. Das Pfingstcamp lebt auch davon, dass alle mitdenken und die investierte Zeit gegenseitig wertschätzen. Ebenso gehört Fehlerfreundlichkeit dazu, dass heißt, Fehler passieren, wichtig ist dass wir daraus lernen. Daher werden die FAQs bei Bedarf überarbeitet und ergänzt.

Was ist die Awarenessstruktur auf dem Pfingstcamp?

Das Pfingstcamp soll für alle ein Ort sein, an welchem Mensch sich wohlfühlen kann. Damit das auch so ist, kannst du dich, wenn du individuelle Grenzverletzungen erlebst, an die Awarenessstruktur – oder auch „A-Team“ genannt – wenden. Was für dich eine Grenzverletzung ist, entscheidest du allein.

Sie sind Ansprechpartner_innen für dich und handeln nur nach deinen Wünschen. Du kannst sicher sein, dass sie nicht ohne deine Einwilligung in irgendeiner Form handeln. Ihr Ziel ist es, dich zu unterstützen, damit du dich wieder wohlfühlen kannst.

Wenn du das möchtest, kann dir die Awarenessstruktur einen Schutzraum zur Verfügung stellen, in dem du dich aufhalten und sicher fühlen kannst. Du kannst sie rund um die Uhr erreichen, entweder übers Handy, mit der auf dem Camp veröffentlichen Nummer oder du sprichst sie einfach direkt an.

Du erkennst sie bspw. an den Funkgeräten mit den Schleifchen.

Warum gibt es Camp regeln und eine Awarenessstruktur?

Das Pfingstcamp soll ein Ort sein, an dem sich jede_r wohl fühlen kann, mit gegenseitiger Rücksichtnahme und möglichst frei von Diskriminierung. Da wir aber alle Teil einer Gesellschaft sind, in welcher Diskriminierung zum Alltag gehört, ist niemand von uns davor gefeit, diese Muster (auch aus versehen) zu reproduzieren, also zu wiederholen.

Die Campregeln und die Awarenessstruktur sind Instrumente, mit denen wir versuchen, ein Zusammenleben von vielen verschiedenen Menschen auf dem Camp gleichberechtigt und rücksichtsvoll zu ermöglichen. Dies sind dabei die Instrumente, die uns aktuell am sinnvollsten erscheinen, können und müssen sich an die Lebensrealitäten anpassen und werden hoffentlich irgendwann nicht mehr nötig sein.

Wir dürfen nicht vergessen, Diskriminierung gibt es auch in linken Strukturen. Solange sexualisierte Gewalt, geschlechtsspezifische Stereotype, mackerhafte Raumnahme und andere Moppelkotze (auf dem Pfingstcamp) passieren, müssen wir daran arbeiten und uns reflektieren.

Wie aufwendig ist das Pfingstcamp?

Hinter dem Pfingstcamp stecken die Ideen und Wünsche von unzähligen Menschen, die mitgemacht haben, welche Jahr für Jahr weiterentwickelt, verworfen oder neu erfunden werden. Einen guten Einblick verschaffen sicherlich diese Zahlen von 2015:

Es gab 30 vorbereitende Treffen und 7 Telefonkonferenzen. Insgesamt waren 90 ehrenamtliche Helfer_innen auf dem Pfingstcamp, hinzu kommen 7 Personen, die für bestimmte Arbeiten bezahlt wurden. Sie waren in 27 mehr oder weniger eigenständigen Teams organisiert.

Während des Camps wurden 2.270 Stunden Arbeitsschichten ehrenamtlich besetzt, weitere 337 Stunden von Personen, die für diese Arbeit gegen Bezahlung zuständig waren. Das heißt, durchschnittlich wurden 25,2 Stunden Schichten pro Helfer_in ehrenamtlich besetzt. 21 Akteur_innen, die dazu eine Auskunft geben wollten, haben zusammen 35 Urlaubstage für die Pfingstcamp-Orga investiert und 36 Vorlesungen, Übungen oder Unterrichtsstunden "verpasst".

Das Equipment und Material wurde von mindestens 17 verschiedenen Strukturen beigesteuert und mindestens 22 Privatpersonen haben dem Camp Technik geliehen.

Es wurden 31 Locations gestaltet und dafür mindestens 770 Meter Gaffa (Gewebeklebeband) verklebt.

Während der 4 Tage hat unsere Technik 4.789 kWh Strom verbraucht, versorgt über mindestens 1.610 Meter Stromkabel und 69 Stromverteiler, die von den Aufbau-Crews verlegt wurden.

Für das Seminarprogramm waren 66 Referent_innen auf dem Camp unterwegs, davon 24 Frauen, wobei einige Referent_innen an mehreren Veranstaltungen mitgewirkt haben. Insgesamt gab es 58 Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden, die mit 10 Moderationswände, 9 Moderationskoffer und 9 Beamer ausgestattet wurden.

Die 58 Stunden Kulturprogramm wurden von 54 Künstler_innen gefüllt, davon15 Frauen, wobei einige Künstler_innen mehrere Kulturparts angeboten haben.

Neben dem offene WLAN auf der Terrasse wurden über unser zusätzliches Netzwerk 123 GB Daten transferiert, der Großteil davon Downloads. Hierfür hat die Hackerspace-Crew über 369 Meter LAN-Kabel verlegt und 4 Access-Points installiert.

Die Sani-Crew hat 162 Stunden Sanitätsschichten besetzt und dabei mindestens 80 Meter Verbandsmaterial verbraucht. Der bunte Blumenstrauß an Qualifikationen reichte von Erst-Helfer_innen über Rettungsassistent_innen bis zu DRK-Ausbilder_innen.

Die Radio-Crew hat das Camp mit 4.229 Sendeminuten beschallt und damit 3,87 GB Audiostream angehäuft.

Warum gibt es auf dem Camp feste Strukturen wie Sanis, Radiocrew, Prinzessinnen, Fahrer_innen, Infocafé, usw.?

Das Pfingstcamp soll auch ein Ort für Menschen sein, die zum ersten Mal auf einem Camp sind, ohne Bezugspersonen da sind und/oder Unterstützung für einen selbstbestimmten Alltag brauchen. Daher soll mit den einzelnen Strukturen einen Grundinfrastruktur sichergestellt werden, um für alle ein möglichst selbstbestimmtes Zusammenleben auf dem Camp zu ermöglichen. Es soll für alle Transparent sein, wo, wie bzw. an wen Mensch sich bei Fragen, Ideen und Problemen rund um das Pfingstcamp wenden kann. Der „do-it-yourself“-Gedanke soll damit nicht über Bord geworfen werden, sondern nur auf eine Grundlage gestellt werden, dass Camp funktioniert nur, wenn alle sich einbringen und Verantwortung übernehmen.

Was bedeutet das Hammer- und Sichel-Verbots-Schild am Eingang zum Campgelände?

Wo seht ihr denn da ein Schild?

Warum sind die Bungalows kalt und hellhörig?

Die Bungalows sind nicht beheizbar und haben nur sehr dünne Wände. Massive Bungalows, Heizung und sanitäre Anlagen im/am Bungalow wären sicherlich schöner, leider kostet diese Ausstattung aber viel mehr Geld. Mit dem Camp in Doksy haben wir einen Ort gefunden, der uns eine Unterbringung von über 600 Personen in Betten ermöglicht, eine Campleitung, mit welcher wir vertrauensvoll zusammenarbeiten können und dies zu Preisen, bei denen wir möglichst wenig Teilnehmer_innen finanziell ausschließen. Eine günstigere Lokalität in dieser Größenordnung, die wir selbstbestimmt gestalten können, wurde bisher nicht gefunden.

Daher packe dir vielleicht einfach deine Lieblingskuscheldecke, paar Ohrenstöpsel, den flauschigen Schlafanzug und/oder dicke Socken mit ein, falls die Nächte kalt werden.

Warum gibt es Kantinen-Essen?

Eine Vollverpflegung für über 600 Personen anzubieten ist logistisch und finanziell aufwendig, insbesondere wenn die verschiedenen Ernährungsbedürfnisse und Unverträglichkeiten berücksichtigt werden sollen. Dies über eigene Kochcrews sicherzustellen, wurde mehrere Jahre versucht, damals noch für etwa 400 Personen. Leider fanden sich zunehmend immer weniger Kochcrews, die auf dem Camp kochen wollten (sondern lieber das Pfingstcamp als Teilnehmer_innen genießen wollen) und die Kosten sowie der Zeitaufwand für Lebensmittel und Koch-Technik-Beschaffung waren sehr hoch. Über die Kantine vor Ort können wir eine vegane, vegetarische und omnivore Verpflegung sicherstellen und dies zu Preisen, bei denen wir möglichst wenig Teilnehmer_innen finanziell ausschließen.

Um eine möglichst individuelle Ernährung zu ermöglichen, soll es durchgehend eine Grundversorgung mit Obst und Gemüse im Speisesaal geben, es gibt in Laufweite einen Supermarkt und Gaststätten, kleine Snacks können an der Theke im Speisesaal erworben werden und in den Abendstunden gibt es Angebote von KochCrews zum Selbstfinanzieren. Außerdem kann es nie verkehrt sein, den Lieblings-Aufstrich einfach mitzubringen. Für Babynahrung und Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, können nach vorheriger Absprache auch Kühlmöglichkeiten organisiert werden.

Warum schmeckt das Essen so, wie es schmeckt?

Die Gewohnheiten und Vorlieben bei Rezepten, Zutaten und Zubereitung variieren je nach Ort, auch das Wissen über vegane oder vegetarische Ernährungsmodelle. Die Köch_innen vor Ort sind sehr daran interessiert, möglichst viele Vorlieben der Pfingstcampteilnehmer_innen zu berücksichtigen, erkundigen sich regelmäßig nach Feedback bei der Orga-Struktur und passen ihre Speisepläne von Jahr zu Jahr mehr an. Wer allerdings „deutsche Küche“ erwartet, sollte sein „Eisbein auf Sauerkraut“ lieber selbst mit bringen.

Wieso bekomme ich keinen Nachschlag beim Essen?

Um die richtigen Mengen an Lebensmitteln einzukaufen, braucht die Campleitung bereits mehrere Tage vor dem Campbeginn eine Angabe, wie viele Personen was essen wollen. Zu dieser Zeit melden sich aber immer noch viele Teilnehmer_innen an, ändern ihre Ernährungswünsche oder sagen kurzfristig ab. Es wird versucht möglichst gut hochzurechnen, damit einerseits alle ihr Essen bekommen können aber andererseits kein Essen umsonst besorgt wird, was auch bezahlt werden muss. Trotz dessen die Küche von sich aus immer schon mehr Portionen macht, als angegeben, kam es schon vor, dass Teilnehmer_innen, die bspw. weil die Diskussionsrunde in ihrem Workshop länger ging, später in den Speisesaal kamen nichts mehr zu Essen bekommen haben. Daher möchte die Küche dafür sorgen, dass alle etwas zu Essen bekommen und verteilt Nachschlag erst, wenn sie sicher sind, das alle anderen versorgt sind.

Warum sollen keine externen Menschen auf das Camp-Gelände?

Alle Teilnehmer_innen des Pfingstcamps erklären sich mit den Campregeln und der Awarenessstruktur einverstanden, damit sich auf dem Camp alle möglichst frei entfalten können. Gäste der umliegenden Camps oder Menschen aus dem Ort, die am Abends mit tanzen und feiern wollen, wissen von diesen Regeln und Reflektionsprozessen oft nichts und beachten sie daher auch nicht. Außerhalb der Pfingstcampzeit finden auf dem hiesigen Gelände Parties statt, die noch weniger Freiraum von insbesondere Sexismus und Mackertum darstellen. Leider denken einige Tourist_innenagenturen das Pfingstcamp als „Saisonseröffnung“ bewerben zu müssen, sodass sich gelegentlich Menschen auf das Gelände verirren, die nicht bereit sind Rücksicht auf andere zu nehmen. Um das Pfingstcamp als Freiraum zu ermöglichen soll es daher auf dem Campgelände neben dem Camppersonal nur Teilnehmer_innen des Pfingstcamps geben. Umgesetzt wird die bspw. indem an den Bars nur bedient wird, wer ein Pfingstcamp-Bändchen trägt. Damit werden in dieser Zeit andere von der Nutzung des Geländes ausgeschlossen, für alle die am Pfingstcamp (mit allem was dazu gehört) teilnehmen wollen, gibt es aber jederzeit die Möglichkeit sich vor Ort anzumelden und ein Bändchen zu bekommen.

Bis auf wenige Bungalows am Eingang des Campgeländes haben wir das komplette Camp gemietet. Die kleine Gruppe namens „Freiberger“ nutzt das Gelände schon jahrelang und bereits weit bevor hier das Pfingstcamp stattfindet. Sie haben sich mit den Pfingstcampregeln einverstanden erklärt, bekommen ein Extra-Bändchen und sind aber eher da um sich mal wieder zu treffen als an den Pfingstcamp-Angeboten teilzunehmen.

Warum sollte ich eine Taschenlampen mitbringen?

Das Gelände mit Bungalows für über 600 Personen ist ziemlich groß und nicht jede Ecke kann mit Laternen oder Lichtinstallationen ausgeleuchtet werden, ohne dass die Kosten dafür zu hoch werden oder der Lichtschein in den Bungalows beim Schlafen stört. Auch kann es vorkommen, dass die Kapazität einer Stromleitung zu sehr ausgereizt wird und sich die Sicherung verabschiedet, was erst mal etwas Zeit für Instandsetzung braucht bei vielen Sicherungsstandorten. Daher kann es in den Nachtstunden auch schon mal sehr dunkel bei der Suche nach dem Schlafplatz sein. Eine Pfingstcampteilnehmer_innen packen daher neben Taschenlampe auch eine Lichterkette oder anderes Leuchtelement ein, um ihren Bungalows nachts schnell wiederzufinden.

Warum sind die Teilnehmer_innen-Preise so hoch/niedrig?

Prinzipiell soll die Teilnahme am Pfingstcamp bei niemanden am Geldbeutel scheitern, aber auf der anderen Seite, müssen irgendwie so viel wie möglich Teilnehmer_innenbeitrag eingenommen werden, um das Camp zu finanzieren. Abseits von der bei der Anmeldung angegebenen Summe, kannst du bei der Anmeldung vor Ort auch gern ein paar Euro mehr zahlen, oder wenn es nicht anders geht eben weniger. Jede_r Campteilnehmer_in kostet ca. 100 Euro, die Differenz zum Teilnehmer_innenbeitrag muss also von der linksjugend ['solid] Sachsen und Untersützer_innen gestemmt werden. Damit sich jede_r informieren kann, wie genau sich diese Ausgaben zusammensetzten, haben wir hier die Ausgaben seit 2011 aufbereitet.

Was kostet das Pfingstcamp denn nun?

Damit du eine ungefähre Vorstellung hast, was der ganze Spaß kostet haben wir hier aufgelistet, wie sich die Kosten für das Camp zusammensetzen – und weshalb der kostendeckende Beitrag nach der Abrechnung von 2016 tatsächlich bei 108€ liegt.

Zur Veranschaulichung kannst du hier einen aktuellen Kostenplan einsehen.

Was für Aufgaben gibt es vor, auf und nach dem Pfingstcamp? Wie kann ich mitmachen?

Das Pfingstcamp lebt nicht nur von Ideen, sondern vor, nach und während des Camps machen viele helfende Hände diesen Freiraum für 4 Tage möglich. Einige Aufgaben erfordern Vorwissen, in vieles kann mensch sich aber in kurzer Zeit einarbeiten. Damit jede_r ein möglichst konkretes Bild von den Aufgaben hat, wird versucht für möglichst alle Tätigkeiten ein „Briefing“ zu schreiben und zu veröffentlichen, damit mensch sich darauf einstellen und ggf. vorbereiten kann.

Falls es noch kein aktuelles Callfor Helfer_innen gibt, kannst du hier einen Eindruck gewinnen, was es 2015 an Aufgaben gab (mit Klick auf die Tätigkeit gelangst du zur Beschreibung). Natürlich werden auch immer Mitmacher_innen in den einzelnen Crews gesucht, auch hier kannst du zur Orientierung ein Blick auf die Struktur 2015 werfen, falls es noch keine aktuelle Veröffentlichung gibt. Für die Mitarbeit in der Vor- und Nachbereitung und für alle Ideen und Unterstützungsangebote, an welche an dieser Stelle noch gar nicht gedacht wurde, kannst du dich einfach an pfingstcamp[at]linksjugend-sachsen.de wenden.

Wie ist der Umgang mit Drogen auf dem Camp?

In der Tschechischen Republik gelten andere Gesetze und Gesetzesinterpretationen als in Deutschland, auch wenn es inzwischen einen deutlich strikteren Nichtraucher_innenschutz gibt als noch vor einigen Jahren. Wichtig für eure Anreise kann sein, dass im Straßenverkehr der zulässige Alkoholgehalt im Blut bei 0,0 Promille liegt. Es kann also nicht schaden, sich vor dem Camp über die aktuelle Gesetzeslage zu informieren.

Warum läuft (ständig) so schlechte/gute Musik?

Musikalische Vorlieben variieren von Mensch zu Mensch. Und da die Anzahl der Locations und die Zeit, in welcher laut Musik gespielt werden kann, begrenzt sind, können auch nicht alle Vorlieben abgedeckt werden. Bei der Planung der Künstler_innen wird versucht ein Programm zusammen zu stellen, welches möglichst kostengünstig ist, dem politischen Anspruch der linksjugend nicht widerspricht, möglichst geschlechterquotiert ist und ein breites musikalisches Spektrum abdeckt bzw. mehrheitsfähig ist. Dafür arbeiten, verhandeln und recherchieren viele Akteur_innen sehr hart und versuchen auf alle Feedbacks einzugehen, aber können die sich widersprechenden Bedürfnisse nicht alle erfüllen und bekommen für ihren zeitintensiven Einsatz sehr oft unschöne Worte (oder auch schon Schlimmeres) an den Kopf geschmissen. Wenn die Musikdarbietungen für dich dennoch nicht tragbar erscheinen, bist du herzlichst eingeladen, das Kulturprogramm mit vorzubereiten oder konstruktive Vorschläge zu senden. Die Party, auf der ausschließlich die Musik läuft, die du magst, findet meist nur in deinem Zimmer mit dir alleine statt.

Kann ich mir auch einen Einzelbungalow buchen?

Manchmal gibt es wichtige Gründe, warum es notwendig erscheint alleine in einem Bungalow schlafen zu müssen. Das ist uns klar. Jedoch haben wir im Camp nur eine begrenzte Anzahl von Betten, und jede Einzel-Bungalow-Buchung verhindert, dass eine weitere Person auf dem Camp im Bungalow schlafen kann. Deswegen nimm dir doch am besten eine Person deines Vertrauens mit aufs Camp und teile dir mit dieser deine Schlafstätte. Falls du dennoch einen Raum alleine für dich benötigen solltest, wäre es famos wenn du in der Essensauswahl-Liste die Auswahl auf „Einzelzimmerbuchung“ setzten könntest. Das erspart uns eine Menge Geld (wir zahlen pro essende Person) und verhindert, dass Essen unnötig weggeschmissen wird. Wir freuen uns natürlich darüber, wenn du für das ungenutzte Bett im Zimmer mind. Den ermäßigten Preis bezahlen wirst. Sollte das dir nicht möglich sein, melde dich doch unter pfingstcamp(at)linksjugend-sachsen.de

Warum ist das Pfingstcamp (noch) kein internationales?

Die Aussage „wir sind ein internationales Camp“ ist schnell getroffen, trifft aber in der Regel erst zu, wenn bestimmte Voraussetzungenerfüllt sind. Jedes Jahr kommen auch einige Teilnehmer_innen aus entfernteren Ecken der Welt aufs Pfingstcamp, um den Anspruch „international“ aber gerecht zu werden, bräuchte das Pfingstcamp unter Anderen eine Anmeldung samt Informationen und Camp-Ausschilderung in mehreren Sprachen, ebenso ein Seminarangebot was zumindest übersetzt wird und die Möglichkeit der gleichberechtigten Teilnahme jenseits der Voraussetzung gut mit der deutschen Sprache umzugehen. Da die ehrenamtliche Vorbereitungsstruktur dies (noch) nicht stemmen konnte, muss das Pfingstcamp auch nicht mit diesem Label geschmückt werden bzw. dies vorgetäuscht werden.

Warum ist das Pfingstcamp (noch) kein internationales Camp?

Die Aussage „wir sind ein internationales Camp“ ist schnell getroffen, trifft aber in der Regel erst zu, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Jedes Jahr kommen auch einige Teilnehmer_innen aus entfernteren Ecken der Welt aufs Pfingstcamp, um den Anspruch „international“ aber gerecht zu werden, bräuchte das Pfingstcamp unter Anderen eine Anmeldung samt Informationen und Camp-Ausschilderung in mehreren Sprachen, ebenso ein Seminarangebot was zumindest übersetzt wird und die Möglichkeit der gleichberechtigten Teilnahme jenseits der Voraussetzung gut mit der deutschen Sprache umzugehen. Da die ehrenamtliche Vorbereitungsstruktur dies (noch) nicht stemmen konnte, muss das Pfingstcamp auch nicht mit diesem Label geschmückt werden bzw. dies vorgetäuscht werden.

Wie kann ich meinen Bungalow/Bus umbuchen?

In diesem Jahr verwenden wir erstmals ein vollautomatisches Anmeldesystem samt Ticketshop. Das hat den Vorteil, dass wir nicht mehr tausende von Listen verwalten und keine Excel-Profis sein müssen. Das hat aber auch den Nachteil, dass wir keine Änderungen mehr vornehmen können.

Das bedeutet für dich nicht, dass keine Änderungen mehr möglich sind. Hast du dich bei der Essensauswahl verklickt, möchtest deinen Bungalow tauschen oder brauchst nun doch einen Platz im Bushuttle, ist das kein Problem. Du musst nur dein bisheriges Ticket stornieren und dich erneut anmelden. Sobald das Ticket storniert ist, werden alle Plätze sofort wieder freigegeben. Hier heißt es schnell sein, sonst kann es passieren, dass im gleichen Moment jemand anderes dein Bett bucht. Tipp: Mach das am besten zu einer Zeit, zu der nicht viele online sind.

PS: Wenn ihr den Teilnahmebetrag schon überwiesen habt, schreibt uns eine Mail mit der alten Rechnungsnummer. Dann können wir das der neuen Buchung zuordnen.